Hans Joachim Hohn

 

 

 

Der "totgeglaubte" Gott

 

 

 

 

 

Ja, das Thema des Abends ist doppeldeutig.
In dem gleichnamigen Essay (2018) kritisiert Hans-Joachim Höhn einerseits Autoren wie Richard Dawkins („Der Gotteswahn“), die den Gottesglauben für tot erklären.

Er kann aber auch die „Endlosschleife“ des Redens vom lieben Gott nicht mehr hören:
„Nur wenige Fromme wollen wahrhaben, dass man auf diese Weise Gott zu Tode glauben kann“.
Im dritten Jahrtausend, das sowohl einen „neuen“ Atheismus zeigt wie auch eine Wiederkehr der Religionen, entwickelt Höhn eine „Kunst des Bestreitens“.
„Was in der Welt geschieht, kann jeweils für sich auch ohne Gott erklärt und begriffen werden“.

Das reicht ihm nicht.
Denn, der Naturalismus „übernimmt sich, wenn er dies bereits für die Auskunft hält, was es (…) letztlich ´mit´ der Welt auf sich hat“.

Hans-Joachim Höhn ist Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosopie an der Universität Köln

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                Hans-Joachim Höhn
Gewinnwarnung
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Religion - nach ihrer Wiederkehr
216 S., 25.90 Euro

Schöningh, 2015

 

 

 

Donnerstag
9. Mai 2019
20 Uhr

Buchladen 46 - Kaiserstr. 46 - 53113 Bonn
Eintritt 10 Euro, ermässigt 6 Euro


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